Autorenname: a koerner

Sanduhr mit goldenen Körnern, daneben verstreute Münzen und ein Dokument.

Warum eine BU-Versicherung jetzt wichtig ist (5/5)

5. Die Gruppen-Versicherung: günstigere Tarife, weniger Fragen Statistisch wird jeder vierte Arbeitnehmer berufsunfähig. Die staatliche Erwerbsminderungsrente ist nicht so leicht zu bekommen – und wenn, dann auch noch gering, denn es verbleiben nur rund ein Drittel des vorigen Bruttolohns. Dies bedeutet einen spürbaren Verlust an Lebensstandard und Lebensqualität. Wer sich für den Fall des Ausfalls seiner Arbeitskraft absichern will, muss sich gut informieren und eine zu ihm passende Kosten-Nutzen-Abwägung treffen. Kosten-Nutzen-Abwägung: Hier die wichtigsten Kriterien Wie hoch können die Beiträge sein – und was kann oder will ich mir leisten? Mit welchen Leistungen kann ich im Versicherungsfall rechnen? Wo sind die Bedingungen besser: beim individuellen oder kollektiven Versicherungsvertrag? Hierzu können verschiedene Lösungsansätze abgeleitet werden. Somit ist eine Berufsunfähigkeitsabsicherung unverzichtbar. Sichern Sie sich und Ihre Angehörigen finanziell ab. Schauen Sie sich auch unser Erklär-Video an oder vereinbaren Sie einen unverbindlichen und persönlichen Beratungstermin. Bildnachweis: stock.adobe.com

Junger Mann erklärt einem älteren Mann ein Dokument in einer wohnlichen Umgebung.

Warum eine BU-Versicherung jetzt wichtig ist (4/5)

4. Es ist nie zu spät für eine BU-Versicherung – und nie zu früh In einer repräsentativen Umfrage von 2019 fiel ein Unterschied zwischen jüngeren und älteren Berufstätigen auf: Die Gruppe der 50- bis 60-Jährigen setzt stärker auf Immobilien und Lebensversicherungen. Rund 50 Prozent in dieser Altersklasse meinen, sie sind „zu alt“ für eine BU-Versicherung. Das kann tatsächlich dann der Fall sein, wenn Vorerkrankungen, die sich im Alter häufen, einen Abschluss verhindern oder sehr teuer machen. Der Irrtum der Ü-50-Generation: „Wir sind zu alt“ Die Fehleinschätzung dabei: Weil weniger Jahre in der Erwerbstätigkeit verbleiben, hält diese Altersklasse das Risiko einer BU für geringer als es ist. Denn Tatsache ist: Mit dem Alter steigt das Risiko. Zudem verschiebt sich im Zuge des demographischen Wandels der Rententritt immer weiter nach hinten. Jüngeren Berufstätige favorisieren grundsätzlich die BU-Versicherung, weil sie um die Vorteile eines Abschlusses in jungen Jahren wissen. Dennoch schließen ca. 55 Prozent der Befragten unter 30-jährigen Berufstätigen keine ab, denn sie halten sich für „zu jung“. Der Irrtum der U-30-Generation: „Wir sind zu jung“ Die Fehleinschätzung dabei: Je früher eine Versicherung abgeschlossen wird, desto kostengünstiger sind die Prämien. Da psychische Erkrankungen wie Burn-out inzwischen auch schon in relativ jungen Jahren auftreten, wären diese mit BU-Versicherung bereits abgesichert. Somit ist eine Berufsunfähigkeitsabsicherung unverzichtbar. Sichern Sie sich und Ihre Angehörigen finanziell ab. Schauen Sie sich auch unser Erklär-Video an oder vereinbaren Sie einen unverbindlichen und persönlichen Beratungstermin. Bildnachweis: stock.adobe.com

Ärztin und Krankenschwester kümmern sich um einen bewusstlosen Patienten auf der Intensivstation.

Warum eine BU-Versicherung jetzt wichtig ist (3/5)

Der dritte Grund für eine BU-Absicherung ist das besonders hohe Risiko, dem Beschäftigten in den Pflegeberufen ausgesetzt sind. 3. Risiko speziell in der Pflege: Berufsunfähigkeit überdurchschnittlich hoch Ausgerechnet die Berufsfelder, die für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung sorgen, sind am stärksten von Berufsunfähigkeit bedroht. Überdurchschnittlich viele Beschäftigte in der Pflege empfinden ihre Arbeit als stressig und kommen oft körperlich, seelisch und geistig erschöpft nach Hause. Die Corona-Pandemie hat diese Situation noch verschärft. Statistisch belegt gehören Altenpflegekräfte zu den Berufsgruppen, die am häufigsten von psychischen Krankheiten und Verhaltensstörungen betroffen sind. Das ergibt sich aus dem jährlich neu aufgelegten „Fehlzeiten Report“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Mit mehr als 30 Tagen Krankheitsdauer pro Fall liegen sie an zweiter Stelle hinter Bus- und Straßenbahnfahrern. Langzeiterkrankungen – Gesundheitsberufe im Branchenvergleich: Bei den Langzeiterkrankungen, die mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen, stehen die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen schon jetzt auf … Platz 1 bei Kreislauferkrankungen, Platz 3 bei psychischen Störungen, Platz 4 bei Muskel- und Skeletterkrankungen. Auch hier ist zu erwarten, dass die Corona-Krise das Gesundheits- und Sozialwesen im Branchen-Ranking der Krankheiten weiter nach oben steigen wird. Somit ist eine Berufsunfähigkeitsabsicherung unverzichtbar. Sichern Sie sich und Ihre Angehörigen finanziell ab. Schauen Sie sich auch unser Erklär-Video an oder vereinbaren Sie einen unverbindlichen und persönlichen Beratungstermin. Bildnachweis: stock.adobe.com

Älterer Lagerarbeiter mit Warnweste hebt einen großen Karton in einem Warenlager.

Warum eine BU-Versicherung jetzt wichtig ist (2/5)

Ein zweiter elementarer Grund für eine BU-Absicherung stellt Ihre eigene persönliche Arbeitskraft dar. Sie ist Ihr wichtigstes Kapital, auf das Sie achten müssen. 2. Arbeitskraft: Quelle für Wohlstand – aber sie ist verletzlich. Selten machen wir uns bewusst, dass unsere eigene Arbeitskraft das Kapital ist, mit dem wir unser Einkommen erwirtschaften. Nur so können wir den Lebensunterhalt und die Familie absichern. Entfällt Ihre Arbeitskraft, ist meist der Lebensstandard und die Lebensqualität bedroht. Dem können Sie auf zwei Wegen entgegnen. Erstens: Achten Sie auf Ihre Gesundheit mit guter Ernährung, genügend Bewegung und einer gesundheitsfördernden Ausgestaltung des Arbeitsplatzes. Zweitens: Investieren Sie in eine Risikoabsicherung, um bei einem dennoch eingetretenen BU-Risiko die ökonomischen Folgen und einen Verlust des bisherigen Lebensstandards abzufedern. Finanzielle Vorsorgestrategien für eine mögliche Berufsunfähigkeit: Persönliches Vorsorgesparen. Meist dauert es allerdings Jahre, um ein adäquates Vermögen aufzubauen BU-Absicherung über den DUK. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kennt keine Wartezeiten und erbringt ihre Leistung im Versorgungsfall. Ab dem Versicherungsbeginn ist die Versorgung sowie der Schutz aktiv. Somit ist eine Berufsunfähigkeitsabsicherung unverzichtbar. Sichern Sie sich und Ihre Angehörigen finanziell ab. Schauen Sie sich auch unser Erklär-Video an oder vereinbaren Sie einen unverbindlichen und persönlichen Beratungstermin Sollten Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne. Senden Sie uns einfach eine E-Mail oder nutzen Sie unser Service-Telefon. Bildnachweis: stock.adobe.com

Ärztin in blauer OP-Kleidung sitzt erschöpft an der Wand eines Krankenhausflurs.

Warum eine BU-Versicherung jetzt wichtig ist (1/5)

1. Corona – ein neues, zusätzliches Risiko für Berufsunfähigkeit   Die rasend schnelle Ausbreitung des Coronavirus hat allen Beschäftigten im Gesundheitswesen gezeigt, wie schnell und unerwartet Krankheit einen selbst treffen kann. In der Lock-down-Phase im Frühjahr waren Beschäftigte aus dem Gesundheitsberufen am stärksten von allen Berufsgruppen von Krankschreibungen im Zusammenhang mit COVID-19 betroffen. Kräfte aus der Altenpflege waren zweieinhalbmal so oft im Krankenstand wie die Beschäftigten insgesamt. Das hat eine Analyse von Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK  ergeben. Viele denken immer noch: Das größte Risiko für länger andauernde Berufsunfähigkeit (BU) bei Pflegekräften seien Unfälle. Das Gegenteil stimmt! Rund 90 Prozent der Ursachen für Berufsunfähigkeit sind mittlerweile Krankheiten. Anders als lange Zeit üblich, sind es auch nicht mehr vor allem Erkrankungen des Skelett- oder Bewegungsapparats. An der Spitze der Ursachen stehen inzwischen psychische Erkrankungen mit 33 Prozent – Tendenz steigend. Da Erkrankungen in der Regel einer Berufsunfähigkeit vorausgehen, erwarten Experten eine Erhöhung der BU-Rate bei Pflegekräften und Ärzten aus einem neuen, weiteren Grund: als Langzeitfolge der COVID-19-Pandemie. Bei mehreren Tausend Beschäftigten im Gesundheitswesen wurde Covid-19 inzwischen als Berufskrankheit anerkannt. Sie haben Fragen? Vereinbaren Sie ganz unverbindlich einen Termin mit dem DUK – tragen Sie sich einfach in den Online-Kalender einer unserer Fachberater ein! Autor: Günter Neubauer, Institut für Gesundheitsökonomik München Bildnachweis: stock.adobe.com

Drei Euromünzen fallen in der Luft und landen auf einer Holzoberfläche.

Inflation, Rezessionsangst und mitten drin die betriebliche Altersvorsorge

Kapitalmarktnahe Altersversorgung mit Garantie Hier geht’s zum Seminar – https://www.duk.de/14-10-2022-kapitalmarktnahe-altersvorsorge-mit-garantie/ Schnell zusammengestrichen und auf später verschoben wird die betriebliche Altersvorsorge. Auf der einen Seite die wirtschaftlich unsichere Zeit und auf der anderen Seite der demografische Wandel. Bereits jetzt machen Erwerbstätige nur rund die Hälfte der deutschen Bevölkerung aus. Tendenziell verschlechtert sich das Verhältnis sogar, wenn die Babyboomer innerhalb der nächsten 10 Jahre in Rente gehen. Das macht die betriebliche Altersvorsorge jetzt so relevant wie nie. Das bedeutet nicht, dass jeder Arbeitnehmer bei der Vorsorge auf sich allein gestellt ist. Arbeitgeber-Zuschuss intelligent gestalten (Seminar wieder in 2023) Die seit 2022 geltende Pflicht zur Weitergabe der Sozialversicherungsersparnis bei versicherungsförmigen Durchführungswegen kann hier, statt als Pflicht als maskierte Chance gesehen werden. Aus dem Arbeitgeberzuschuss entsteht mit den richtigen Rahmenbedingungen ein interessantes Bonussystem, welches unkompliziert über die Entgeltumwandlung als Eintrittskarte eingerichtet wird. Die Vorteile die sich aus staatlicher Förderung und steuerlichen Vergünstigungen ergeben finden Anwendung bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Der Arbeitgeber verfügt hier über einen breiten Gestaltungsrahmen für eine solche Versorgung. Der Arbeitnehmer profitiert auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Bedingungen. Wichtig ist nur, dass es von beiden als Benefit wahrgenommen wird. Wie genau ein innovatives Zuschusssystem aussehen kann erfahren Sie bei uns.

Oberansicht eines Schreibtisches mit Laptop, Notizbuch, Kaffeetasse und Deko.

Online Schulungen 2022

Sehr geehrte Kollegen, da wir immer wieder Rückfragen zu grundlegenden Themen und Neuerungen der betrieblichen Altersvorsorge haben, werden wir auch im zweiten Halbjahr 2022 in regelmäßigen Abständen kurze Online-Schulungen und Diskussionsforen anbieten. Wir hoffen, der Geschäftsführung, den Betriebsräten, den Personalabteilungen und den interessierten Mitarbeitern so die Möglichkeit zu geben, sich ORSTUNABHÄNGIG über allgemeine und speziellere Themen zu informieren. Ein MEHRWERT für SIE und für UNS – und vor allem KOSTENFREI! Kein Block dauert länger als 45 Minuten – überschaubarer Zeiteinsatz! Haben Sie darüber hinaus noch weitere Themen, die Sie interessieren oder Interesse an einem Online-Austausch mit uns, schicken Sie uns einfach eine Mail: info@aupu.de Die Übersicht der angebotenen Schulungen finden Sie auf der Startseite unterhalb der NEWS auf www.aupu.de Die Themen der Veranstaltungen: 29.07.2022 Ich gehe in Rente… – Herr Ronald Grobys 26.08.2022 Arbeitgeber-Zuschuss intelligent gestalten – Herr Jerome Jakob 30.09.2022 Moderne Lösung für Ärzte: Vorsorgen und Steuern sparen – Herr Arne Pfaffelhuber 14.10.2022 Kapitalmarktnahe Altersvorsorge mit Garantie – Herr Arne Pfaffelhuber 28.10.2022 Berufsunfähigkeitsabsicherung vs. Unfallversicherung – Herr Ronald Grobys 18.11.2022 Der Early Bird Effekt – Herr Thomas Geyer 25.11.2022 Arbeitgeber- und Arbeitnehmerportal – Herr Arne Pfaffelhuber 16.12.2022 Aktuelle Entwicklungen – Ausblick auf 2023 – Herr Thomas Geyer Mit freundlichen Grüßen, IHR Versorgungswerk

Lachende Seniorin mit blonder Kurzhaarfrisur und Brille sitzt entspannt auf dem Sofa und nutzt einen Laptop

Vorsorge ist wichtiger denn je!

Obwohl die Mehrheit überzeugt ist, dass sie sich im Alter finanziell einschränken muss, geht das Interesse an dem Thema Altersvorsorge zurück. Dies zeigt eine Umfrage sehr deutlich. Die Krisen der jüngsten Zeit haben dazu beigetragen, dass die Bürger immer weniger das Gefühl hätten, langfristig verlässlich planen und sparen zu können. Für die finanzielle Absicherung im Alter interessieren sich im bundesdeutschen Durchschnitt gerade einmal noch 41 Prozent der Befragten. Dabei sinken die Leistungen, die die Bürger aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten werden, auch in den nächsten Jahren weiter. Doch die Bereitschaft vorzusorgen nimmt eklatant ab. Waren 2001 noch 45 Prozent der Befragten bereit, einiges für die Vorsorge im Alter auszugeben, so sind dies heute lediglich noch 24 Prozent. Dabei bietet gerade die betriebliche Altersversorgung attraktive Möglichkeiten Vorsorge zu treffen. Sowohl für eine gute finanzielle Absicherung im Alter aber auch für den Fall der Berufsunfähigkeit. Wie in bisher keiner anderen Vorsorge lassen sich die Faktoren wie „Garantie“, „Steuervorteil“ und „moderne Vorsorge“ einzigartig kombinieren.   Arbeitnehmerportal / Arbeitgeberportal Entwickelt um den Beschäftigten die Informationen zu ihrer betrieblichen Altersversorgung direkter und digital zur Verfügung zu stellen. Positiver Nebeneffekt wir reduzieren Papier für sie, für uns und für die Umwelt. Wir schaffen mehr Transparenz für alle. Der begünstigte Mitarbeiter kann jederzeit seine Verträge einsehen. In der Cockpit-Ansicht werden unter anderem der aktuelle Stand seiner Versorgung, die leistungsrelevanten Dokumente wie Jahresmitteilung, Leistungsausweis oder Versicherungsschein, wie auch der zuständige Ansprechpartner angezeigt – und das alles in Echtzeit. Auch Personalabteilungen profitieren durch den direkten Fluss der Informationen, da Verwaltungstätigkeiten wie das Versenden der Jahresmitteilungen überflüssig werden. Es können Arbeitsprozesse auf allen Seiten vermieden werden, da zum notwendigen Zeitpunkt die passenden Informationen zur Verfügung gestellt werden. Folgende Vorteile lassen sich zusammenfassen: Entlastung der Personalabteilungen Mehr Transparenz Weniger Redundanzen Worauf warten Sie noch – registrieren Sie sich im AUPU-Portal! Und so einfach geht es: Für die Anmeldung folgen Sie einfach dem Link Zum AUPU-Portal Hier finden Sie außerdem eine kleine Anleitung zur Registrierung Zur AUPU-Portal-Registrierung Registrieren und Profitieren!  

Zwei Hände halten blaue Puzzleteile, die zusammengefügt werden, als Symbol für Teamwork und Zusammenarbeit

Hilft eine betriebliche Altersversorgung beim Recruiting?

In einer aktuellen Studie wurde untersucht, ob und wie gut Beschäftigte ihre Vorsorgesituation kennen. Erschreckenderweise steigt der Anteil derer, die angeben, ihre eigene Vorsorgesituation nicht einschätzen zu können kontinuierlich und beträgt mittlerweile 24%. Weitere 50% geben an, die Vorsorgesituation nur ungefähr einschätzen zu können. Daraus folgt ein immenser Kommunikations- und Beratungsbedarf. Dieser Bedarf existiert gerade auch im Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Seit 2019 sinkt der Wert derer, die sich hier gut informiert fühlen auf aktuell 30%. Der Stellenwert der betrieblichen Altersversorgung ist aber nach wie vor sehr hoch. So geben 80% der Befragten an, dass beim Jobwechsel eine arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung von Bedeutung ist. Hier ist eine Renaissance – gerade auch der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersversorgung zu erkennen. Und was heißt das für die Entgeltumwandlung? Hier geben mehr als ein Drittel der Befragten an, dass der Zuschuss des Arbeitgebers das wesentliche Argument war, sich für eine Entgeltumwandlung zu entscheiden. Dies zeigt sich auch deutlich bei unseren Mitgliedsunternehmen. Immer mehr Arbeitgeber bieten attraktive Zuschüsse zur Entgeltumwandlung, die deutlich über den gesetzlichen Pflichtzuschuss von 15% hinaus gehen. In der Praxis sehen wir beispielsweise steigende Zuschüsse in Abhängigkeit von der Betriebszugehörigkeit. Diese Zuschüsse sehen eine Verdoppelung des Umwandlungsbetrages vor. Eine steigende Mitarbeiterzufriedenheit, eine höhere Identifikation mit dem Arbeitgeber sowie eine deutlich verbesserte Arbeitgeberattraktivität sind die Folge. Sprechen Sie uns an – wir unterstützen Sie! Entdecken Sie auch unsere Online Seminare zu diesem Thema und vielen weiteren Themen.

Silhouette einer Person mit Spitzhacke, die ein großes Prozentzeichen bearbeitet, auf blauem Hintergrund mit Lichteffekt

Das ändert sich 2022 in der betrieblichen Altersversorgung

Das einzig Stetige ist der Wandel – das gilt auch und insbesondere für die betriebliche Altersversorgung. Es ist zwar nicht das Rad neu erfunden worden aber es gibt drei wichtige Änderungen bei den sog. Versicherungsförmigen Durchführungswegen, also der Direktversicherung, der Pensionskasse und dem Pensionsfonds zu beachten. Arbeitgeberzuschuss auch für sog. Bestandsverträge Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) sieht einen gesetzlichen Zuschuss der Arbeitgeber von 15 Prozent der Entgeltumwandlung vor. Für Neuverträge ist er bereits seit Anfang 2019 verpflichtend. Vom 1. Januar 2022 an tritt er dann auch für Altverträge in Kraft. Zunächst empfiehlt sich die Prüfung, ob der Zuschuss grundsätzlich gewährt werden muss. Hier kann man gegebenenfalls auf die inhaltliche Prüfung aus 2019 zurückgreifen. Sofern der Zuschuss zu gewähren ist, müsste er zusätzlich auf den bisherigen Entgeltumwandlungsbetrag geleistet werden. Da Versicherer dies höchst unterschiedlich handhaben, muss sich der Arbeitgeber in solchen Fällen für eine Alternative entscheiden. Die Zahlung in einen Neuvertrag käme dem Gesetz am nächsten. Absenkung des Höchstrechnungszins Ab dem 01.01.2022 sinkt der Höchstrechnungszinssatz für Versicherer auf 0,25 Prozent: Dies hat zum Teil gravierende Auswirkungen auf die Tarifkalkulation. Viele Versicherer reduzieren deshalb die sog. Beitragsgarantie auf unter 100 Prozent. Besonderes Augenmerk muss man auf die sog. Beitragszusage mit Mindestleistung legen. Hier ist dringend eine Prüfung und ggf. Anpassung der Zusageart angezeigt. Diese Änderung gilt ausdrücklich nur für Neuverträge. Bestehende Versorgung sind davon nicht betroffen und behalten die zu Beginn vereinbarten Rechnungsgrundlagen. Absenkung der Beitragsbemessungsgrenze Nicht zuletzt hat auch die Absenkung der Beitragsbemessungsgrenze (West) in der allgemeinen Rentenversicherung Auswirkungen auf die bAV. Sie sinkt, wenn auch nur marginal, zum 1. Januar 2022 von 7.100 auf 7.050 Euro. Damit vermindert sich auch die Steuerfreigrenze von 568 Euro auf 564 Euro monatlich, die Sozialversicherungsfreiheit von 284 Euro auf 282 Euro monatlich. Für Entgeltumwandlungsvereinbarungen aus Zeiten vor 2022, die eine dieser Höchstgrenzen ausschöpfen, besteht möglicherweise Klärungsbedarf. Aufgrund des hohen Aufwands und der geringen Beträge, ist zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu klären, ob der Beitrag eventuell nicht abgesenkt wird.

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